Entdeckung des Erdens "Earthing"

Entdeckung des Erdens "Earthing"

Der Entdecker des Earthing-Erdungsphänomens beim Menschen und der Entwickler der Earthing-Erdungsprodukte ist ein Amerikaner namens Clint Ober

Mit 5 Geschwistern auf einer Farm in Montana aufgewachsen, mußte Clint Ober als Teenager die Schule abbrechen, um die elterliche Farm weiterzuführen, als sein Vater plötzlich an Leukämie starb.

In den frühen 60er Jahren, als seine Brüder alt genug waren, um die Farm zu übernehmen, zog es ihn in die Große Stadt, und er begann dort in der damals aufstrebenden TV-Kabelindustrie zu arbeiten. Zunächst verlegte und erdete er die Kabel für die neuen Fernsehsender, dann organisierte er Werbekampagnen für Verkabelung in ganz Montana, bis er schließlich nationaler Marketingdirektor für das später größte TV-Kabelunternehmen der USA wurde.

1972 machte er sich mit einer eigenen Firma selbständig im Bereich der Entwicklung von TV-Kabelsystemen und der Übertragung von TV- und Mikrowellenkommunikation. Sein Unternehmen wurde führend im Bereich Marketing und Service von Kabelfernsehen im ganzen Land.

Bis er 1993, infolge einer Wurzelkanalbehandlung, einen Leberabszess bekam, der 80% seiner Leber zerstörte und durch Infektion alle übrigen Körperorgane angegriffen waren, war Clint Ober mit seinen 49 Jahren ein sehr erfolgreicher Unternehmer, der materiell alles erreicht hatte. Er fand einen jungen Chirurgen, der mutig genug war, um ihm den Großteil seiner beschädigten Leber zu entfernen, obwohl er ihm nur sehr wenig Hoffnung auf sein Überleben machen konnte. Konfrontiert mit dieser lebensbedrohlichen Situation, wurde Clint Ober bewußt, daß er  sein Leben radikal ändern mußte.

Er verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sich einen Wohnwagen, um die folgenden Jahre damit durchs Land zu reisen und seine Bestimmung zu suchen. Erstaunlicherweise wuchs seine Leber innerhalb von 9 Monaten nach der OP wieder zu ihrer ursprünglichen Größe nach.

Die "Erleuchtung":

Und 1998 schließlich, nach Jahren planlosen Herumreisens, ausschließlich seiner inneren Stimme folgend und innerlich wissend, dass „Etwas“ auf ihn wartete, bekam er in Sedona seine „Erleuchtung“. Als er auf einer Parkbank sitzend Touristen beobachtete, wurde ihm plötzlich bewußt, daß alle Menschen an ihren Füßen Schuhe mit dicken Gummi- oder Plastiksohlen trugen.

Aufgrund seines beruflichen Hintergrunds wußte er, daß diese Materialien wie Isolatoren wirken und von der elektrisch negativen Oberflächenspannung der Erde abschirmen. Gedanken über statische Elektrizität kamen in sein Bewußtsein und ebenso die Frage, ob dieser Effekt einen Einfluß auf unsere Gesundheit haben könnte. Denn bevor es Kabelfernsehen gab, war das Fernsehbild oft gestört durch Interferenzen mit verschiedenartigen elektromagnetischen Feldern, Signalen und Übertragungen anderer Sender. Die Isolation durch Plastikummantelung und insbesondere die Erdung der Kabelsysteme schützt sie vor Interferenzen und elektrostatischer Überladung. Mittlerweile sind nahezu alle elektrischen Geräte ebenso wie die Kabelanlagen unserer Häuser geerdet, um sie vor Schaden zu bewahren.

Clint wußte, daß unser Körper wie eine Antenne funktioniert und ein sehr guter elektrischer Leiter ist, und daß sich durch unsere modernen Lebensbedingungen (Schuhe, Möbel, Fußböden, Teppiche etc.) ständig statische Ladung in unserem Körper aufbaut, die sich blitzartig entladen kann, wenn man ungeerdete Metallgegenstände wie Autokarosserien oder Metalltürgriffe anfaßt.

Natürlich kann diese statische Ladung, nicht nur ein Fernsehbild, sondern auch die winzigen elektrischen Nervenleitungsimpulse und andere biochemische Vorgänge in unserem Körper stören. Ebenso, wie Armeen bereits vor Jahrhunderten elektrostatische Kontrollmessungen durchführen mußten, um die Entzündung ihrer Schießpulverbestände zu verhindern, benötigt heute die Erölindustrie elektrostatische Messungen, um eine Explosion durch einen zufälligen Funken zu vermeiden. Da elektrostatische Überladung auch hochempfindliche Elektronikteile und Mikrochips zerstören kann, benötigt auch die Elektronikindustrie  Erdungsarmbänder, -schuhe und –fußböden zur Fertigung ihrer Produkte.

Nach dieser Erkenntnis begann Clint Ober mit einem Experiment bei sich Zuhause. Mit einem Voltmeter maß er die elektrische Spannung seines Körpers, während er von der Erde (durch Schuhe) isoliert war. Das elektromagnetische Feldpotential (EMF) seines Körpers änderte sich mit jedem Schritt. Ging er zu einer Lampe, stiegen die an seinem Körper gemessenen Volt an, entfernte er sich davon, verringerten sie sich. Die einzigen elektrischen Geräte, die keinen EMF-Anstieg in seinem Körper erzeugten, waren der Kühlschrank und der Computer, weil diese geerdet waren. Die höchsten EMF-Voltspannungen maß er im Schlafzimmer bzw. in seinem Bett, weil die Wand dort durchzogen von Elektrokabeln war.

Clint fragte sich, ob diese starken elektromagnetischen Felder für seine Schlafstörungen verantwortlich sein könnten. Er kaufte also leitfähiges Metallband, legte dieses in einem Gitternetz auf seinem Bett aus und verband dieses mit einem Kabel, das er durch den Fensterrahmen nach draußen zog, wo er es an einem Erdungsstab im Boden befestigte. Als er sich danach auf sein geerdetes Bett legte, zeigte das Voltmeter fast nichts mehr an. Er war nun synchronisiert, d.h. elektrisch äquivalent, als ob er draußen auf dem Erdboden liegen würde, und schlief, mit seinem Voltmeter auf der Brust, auf der Stelle ein. Zum ersten Mal seit vielen Jahren schlief er tief und fest und ohne Tabletten – und dieser Effekt blieb bestehen, solange sein Bett geerdet war.

Daraufhin begann die Betten von Freunden und Bekannten gleichermaßen zu erden, deren Schlaf dadurch ebenso verbessert wurde, wie ihre Schmerzprobleme z.B. Arthritisschmerzen, die sich deutlich reduzierten. Auch Clint Obers eigenes massives chronisches Schmerzproblem hatte sich durch sein geerdetes Schlafen so sehr reduziert, daß er nun keine Schmerztabletten mehr brauchte. Obwohl er nun (1999) begann, die ganze bekannte Literatur nach dem Erdungsphänomen beim Menschen zu durchsuchen, fand er außer der Barfußbewegung und indianischer Folklore – Nichts!

Er erinnerte sich nun an seine Jugend in Montana, als viele seiner Freunde Indianer aus den Reservaten waren. Die Schwester eines seiner indianischen Freunde bekam schweres Scharlachfieber. Ihr Großvater grub ein Loch in die Erde, legte das Mädchen in die Grube, entzündete daneben ein Feuer und saß mehrere Tage bei dem Mädchen, während dieses meistens schlief, bis sie anfing zu gesunden. Auch hatte er die Mutter eines Freundes, den er nach der Schule besuchte, zu ihrem Sohn sagen hören, er solle sofort seine Schuhe ausziehen, denn sie würden ihn sonst noch krank machen.

Zunächst war Clint Ober sehr euphorisch, als ihm bewusst wurde, daß er mit seiner Entdeckung des Erdungsphänomens beim Menschen eine brandneue Entdeckung gemacht hatte, über die niemand bislang Bescheid wusste, die jedoch für alle Menschen, ihre Gesundheit betreffend, von existentieller Bedeutung ist. Er hatte seine Mission endlich gefunden!

Seine Euphorie hielt jedoch nicht lange an, da ihn jeder, mit dem er über das Erdungsphänomen sprach, für verrückt hielt. Er wußte nun, daß er wissenschaftliche Belege brauchte, um ernst genommen zu werden, aber alle Wissenschaftler, die er ansprach, wiesen ihn zurück und weigerten sich explizit, das Erdungsphänomen zu untersuchen. Schließlich traf er auf freundliche Studenten, die ihm erklärten, wie eine objektive wissenschaftliche Studie durchzuführen ist. Also ließ Clint hierfür seine erste selbstentwickelte Erdungsbettunterlage (Erdungstuch) von einer Firma produzieren. Über einen Friseursalon und Faltblätter in diversen Schönheitssalons gewann er 60 freiwillige Versuchspersonen (38 Frauen, 22 Männer), die alle unter diversen Gesundheitsproblemen wie z.B. Schlafstörungen oder verschiedenartigen Formen von Muskel- und Gelenkschmerzen litten.

Die Studie wurde als Doppelblindstudie angelegt  mit einer Krankenschwester als Versuchsleiterin, d.h. 30 Bettücher waren geerdet und 30 waren nicht geerdet, und weder die Versuchspersonen noch die Versuchsleiterin wußten darüber Bescheid, wer tatsächlich geerdet war, und wer nicht.

Im Jahr 2000 veröffentlichte Clint Ober die Ergebnisse seiner ersten eigenen Studie im Onlinejournal ESD, denn die Ergebnisse, die geerdete Gruppe betreffend, waren außerordentlich überzeugend:

  • 85% schliefen schneller ein
  • 93% schliefen besser durch
  • 82% hatten eine signifikante Reduktion ihrer Muskelverhärtungen
  • 74% hatten Reduktion bzw. Verschwinden chronischer Rücken- und Gelenkschmerzen
  • 100% waren erholter nach dem Aufwachen
  • 78% berichteten über einen allgemein verbesserten Gesundheitszustand

Einige Teilnehmer berichteten über unerwartete aber deutliche Verbesserungen von Asthma- und Atemproblemen, Rheumatoider Arthritis, Bluthockdruck, Schlafapnoe, Prämenstruellem Syndrom und Hitzewallungen.

 

Außerdem entdeckte Clint Ober, dass man mit geerdeten Klebeelektroden eine sehr schnelle und deutliche Reduktion von lokalen Schmerzproblematiken erzielen kann wie z.B. Arm-, Bein-, oder Gelenkschmerzen, auch bei rheumatoider Arthritis. Daher entwickelte er zusätzlich zu den Erdungstüchern (Bettwäsche) noch spezielle Erdungsklebeelektroden bzw. –patches und –armbänder.

Seit Clints Veröffentlichung der Ergebnisse seiner 1. Schlafstudie im Jahr 2000, wurde er von der Nachfrage nach Erdungsschlaftüchern überrannt. Also begann er Erdungsbettücher, -schlafsäcke, -klebeelektroden, -armbänder und –unterlagen zu entwickeln. Nachdem niemand Polyestertücher mit Karbonfasern wollte, entwarf er Baumwolltücher mit Silberfäden. All diese Entwicklungen kosteten ihn mehr als 1 Million Dollar und dauerten 3-4 Jahre. Er hätte es sich früher gewiß niemals träumen lassen, jemals in der Bettwäscheherstellung zu landen! Er mußte Fabrikanten finden und teure Prototypen verschiedener Modelle und Materialien entwickeln, die er dann Sportlern, Ärzten, Patienten, Versuchspersonen und deren Verwandten gab, um sie zu testen und wieder zu testen. Außerdem gab es vielerlei unterschiedliche Ansichten und Ansprüche bzgl. Stoffqualität, -farbe und –design.

Anfangs bekamen viele Ärzte von ihm Produkte für ihre Patienten, und eines Tages rief ein Arzt bei ihm an und verlangte ein „halbes“ Tuch wegen Eheproblemen. Es geschah des Öfteren, daß der andere Ehepartner das Erdungsbettuch aus verschiedensten Gründen ablehnte und es auf seiner Betthälfte nicht haben wollte. Also entschied sich Clint eines Tages dafür, ein halbes Erdungstuch herzustellen, das man entweder bei Eheproblemen nur über eine Hälfte der Matratze spannen konnte, oder  für beide über die gesamte untere Hälfte/Breite des Bettes, sodaß nur die Beine darauf lagen, analog zum Barfußlaufen.

Das halbe Erdungsbettuch hat so nicht nur eine Menge psychologischer Probleme gelöst, sondern auch das Schmerzniveau vieler Menschen gesenkt, die auf ihm schliefen!

 

Quelle: „Earthing

             The most important health discovery ever ?”

             Von Clinton Ober, Stephen T. Sinatra, M.D. Martin Zucker

             Basic Health Publications, Inc.